Suzuki SV 650

Die gesamte SV-Modellreihe des Jahres 2001 ist aber nicht durch ihre wiedergekehrten silbernen Felgen von den Vorjahresmodellen zu unterscheiden. Wieder einmal griff man zur Mischpalette und versuchte das Gelb, sowie das Rot der Maschine leicht zu modifizieren. Das Ergebnis war ein strahlerendes Gelb ohne zuviel Orangeanteil und ein etwas abgeschwächterer Rotton.

Die Farbcodes des Jahres 2001 lauteten wie folgt: Blau - YC2; Gelb - Y9H; Rot - 19A und Schwarz - Y7L.
Nicht nur die Farbvarianten wurden leicht verändert, auch die Spiegel der nackten wurden einer leichten Korrektur unterzogen. Sicherlich aus dem Grund heraus, dass man einen noch besseren Blick nach hinten erreichen wollte.

Da sich die bekanntesten Motorradtuner, -veredler und Fahrwerksspezialisten in den beiden vorangegangenen Jahren sehr stark um den Aufbau eines Zubehörmarktes für die SV-Modellreihe bemüht hatten, war es auch nicht verwunderlich, dass ein potentieller Kunde, der seine SV individueller gestalten wollte, sich vor Angeboten kaum erwehren konnte. Der Markt schien vor Neuentwicklungen zu explodieren, da man die Vielfalt der Angebot kaum noch überblicken konnte. Es wurden Teile wie: Sitzbankabdeckungen, Unterverkleidungen, Bugspoiler, Lampenverkleidungen, Zahnriemenantrieb, hochwertige & zugleich vielseitig einstellbare Fahrwerkskomponenten (Federbeine,...), etc. angefertigt.

 

Geschichte der SV650N

Die SV650N wirkt verspielt und kindisch. Für viele Big-Bike-Treiber ein "Fahrrad mit Hilfsmotor" - aber wenn sie sich da mal nicht irren...
Sicherlich, man kann nicht abstreiten, dass die nackte Variante der SV650 nicht auf die Rennstrecke gehört, noch für die Autobahn geboren wurde, aber da gehören auch nur Jogurtbecher und Gummikühe hin, nicht die SV650N. Ihr Jagdrevier sind die Landstraßen, die engen Alpenpässe und tiefen, mit Spitzkehren übersäten Schluchten unserer schönen Republik. Diese Orte lassen sie, vorausgesetzt ein erfahrener Motorradtreiber umschließt die Zügel straff in der Hand, zur Waffe werden! "Sicher, sicher - na klar - glaub ich dir sofort...der spinnt doch..." werden sich jetzt einige denken, aber NEIN - ich habe es mit meinen eigenen Augen gesehen, in den verwinkelten Wirren so mancher Landstraße bissen sich schon allerhand Möchtegern-Supersportler die Zähne an der Kleinen aus. Nicht, dass sie von ihr versägt worden wären - dass wäre dann doch etwas utopisch - aber die SV ist wie die bekannte Fliege auf dem "Scheisshaus" - an Abschütteln ist nicht zu denken...

...nicht das jetzt Gerüchte aufkommen mögen, die SV650N wäre nur für Heizer und R4-Killer gedacht und deshalb für Fahranfänger ein zu heisses Eisen - FALSCH! Die SV650N ist das Beste, was einem "Newbie auf dem Bike" passieren kann. Sie verzeiht Fehler, hat Charisma, sieht gut aus, ist ein Fliegengewicht und kostet weit weniger als so manch vergleichbares Modell anderer Hersteller - PERFEKT also für jeden Anfänger! Bei der nackten Version sind folgende Unterschiede, zu ihrer halbverkleideten Schwester auszumachen:

- Naked Bike mit zentralem Scheinwerfer
- lenkerfeste Instrumente
- zentral angeordneter Tachometer
- Rohrlenker
- Fußrasten komfortbetont plaziert
- Kettenrad mit 45 Zähnen
- kleinere Federbeinvorspannung ab Werk eingestellt
- weichere Gabeleinstellung durch kleinere Ölmenge
- SV-Typen-Aufkleber am Heck angebracht

Mein kleines Fotoalbum

 

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